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Rasen mähen - aber wie?

Schmetterlingswiese mit Bauwagen – Foto: Katrin Schroeder
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Schmetterlingswiese mit Bauwagen – Foto: Katrin Schroeder

Hallo liebe Zukunftsgärtner und Zukunftsgärtnerinnen,

heute war es mal wieder sehr sonnig und warm und so haben wir schon früh morgens begonnen auf unserer Gartenfläche Rasen zu mähen. Fürs Auge sieht das erst einmal schick aus und wir wissen, dass der ein oder andere sich schon auf der ganzen Fläche nach Ordnung sehnt, aber unsere Schmetterlingsfläche wird gesondert und nur entweder mit dem Balkenmäher oder der Sense gemäht. Und zudem nur ein oder zweimal im Jahr und niemals alles auf einmal, damit sich Tiere und Pflanzen möglichst ungestört entwickeln können. Über den optimalen Zeitpunkt holen wir uns im Moment noch verschiedene Meinungen ein und dann entscheiden wir, ob wir die nächsten zwei Wochen das nächste Stück mähen oder aber noch eine Weile abwarten. Die neuen Blumen und Gräser wachsen und blühen schon und so muss der beste Zeitpunkt gewählt werden, damit möglichst unsere kleinsten Lebewesen und die Vögel in ihrer Frühjahrsaktivität nicht gestört werden.

Habt ihr schon den Blutahorn auf der Wiese beim Rondell an der Plateker Str. gesehen?

Er war stark verletzt und tut gerade sein Bestes um die Wunde zu heilen und bildet ordentlich Kallus, neue Zellen, die die Wunden verschließen. So treibt er bereits schon kräftig und unbeirrt aus und wir hoffen, er übersteht diese Verletzung auch langfristig ohne Schaden. Die Borke, die sichtbare Rinde des Baumes sind die abgestorbenen Zellen, wie bei unserer Haut. Darunter kommt gleich die wichtige Wachstumsschicht, sobald diese Verletzt wird müssen unsere Bäume wie wir, arbeiten, um die Wunde zu verschließen.

Zu Hause stehen die Sämereien in den Startlöchern auf den Fensterbrettern und warten darauf Mitte Mai nach den Eisheiligen ins Freie und in den Boden gesetzt zu werden.


Herzlichst, euer Zukunftsgärtner(n) - Team


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Sämereien – Foto: Katrin Schroeder
Sämereien – Foto: Katrin Schroeder
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Wundheilungsgewebe am Blutahorn – Foto: Katrin Schroeder
Wundheilungsgewebe am Blutahorn – Foto: Katrin Schroeder
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Wunde des Blutahorns – Foto: Katrin Schroeder
Wunde des Blutahorns – Foto: Katrin Schroeder



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