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Macht mit bei der Stunde der Wintervögel 2022

Vogelbeobachtung zur Stunde der Wintervögel - Foto: Sebastian Hennigs
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Vogelbeobachtung zur Stunde der Wintervögel - Foto: Sebastian Hennigs

Wir wünschen euch allen ein gutes, glückliches und gesundes Neues Jahr 2022!

Nach den Feiertagen sind wir wieder mit neuen Ideen, Tipps und Anregungen für euch da.

Morgen ab 14.00 Uhr könnt ihr euch kontaktlos Infomaterial und Zählhilfen für die 12. Stunde der Wintervögel an unserer Abholstation mitnehmen:

Der NABU Sachsen ruft vom 6. bis 9. Januar 2022 zur „Stunde der Wintervögel“ auf.

Wenig Samen und Baumfrüchte im Wald – viele Besucher am Futterhaus. Dieser Effekt könnte sich bei der kommenden „Stunde der Wintervögel“ bemerkbar machen. Vom 6. bis zum 9. Januar 2022 lädt der NABU Sachsen wieder zu Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion ein. Jede und jeder ist aufgerufen, eine Stunde lang Vögel zu zählen und sie dem NABU zu melden. In den vergangenen Wochen hat der NABU einen starken Durchzug von Bergfinken, Eichelhähern und Ringeltauben registriert. Die Vögel ziehen aus Nord- und Osteuropa nach Süden und Westen – also auch zu uns nach Deutschland. Das tun sie vermehrt, wenn es beispielsweise nicht genügend Bucheckern oder andere Baumfrüchte im Brutgebiet gibt. „Das verspricht Spannung bei der ‚Stunde der Wintervögel‘, denn wir erwarten, dass es viel zu beobachten geben wird“, sagt Bernd Heinitz, Landesvorsitzender des NABU Sachsen. „Vögel kommen häufiger auf Nahrungssuche in unsere Gärten, wenn das Angebot in den Wäldern knapp ist.“

Vogelfütterung zur Naturbeobachtung

An Futterhäuschen, -säule oder Knödelspender im Garten oder auf dem Balkon lassen sich Vögel am einfachsten beobachten. „Mit der Fütterung sollte man schon vor dem ersten Schnee beginnen, damit sich die Vögel an den Platz gewöhnen“, erklärt Bernd Heinitz. Allerdings ist die Fütterung nicht mit effektivem Schutz bedrohter Vogelarten zu verwechseln, da von ihr eher weniger bedrohte Arten profitieren: „Wir empfehlen das Füttern daher eher zur Naturbeobachtung und Umweltbildung.“ Wer Vögel schützen möchte, sollte Garten und Balkon naturnah gestalten und beispielweise heimische Sträucher wie Holunder und Schlehe pflanzen. Abgeblühte Samenstände von Stauden und anderen Blühpflanzen sollten über den Winter als natürliches Vogelfutter stehen gelassen werden. Vögel fühlen sich wohl, wenn im Garten etwas Wildnis zugelassen wird. Und ganz wichtig: Gift und Kunstdünger sollten tabu sein.

Bei der vergangenen großen Vogelzählung im Januar 2021 beteiligten sich über 236.000 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 164.000 Gärten und Parks ein. In Sachsen meldeten mehr als 13.100 Vogelfreundinnen und -freunde ihre Zählergebnisse aus rund 8.500 Gärten. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, Kohlmeise und Feldsperling folgten bundes- und sachsenweit auf Platz zwei und drei.

Eine Stunde lang Vögel zählen

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum zwölften Mal statt. Teilnehmende beobachten dafür eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park und melden die Ergebnisse dem NABU. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl Vögel notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu sehen ist. Die Beobachtungen können per App unter www.NABU.de/vogelwelt, unter www.stundederwintervoegel.NABU-Sachsen.de oder unter www.NABU.de/onlinemeldung bis zum 17. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 8. und 9. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157 115 geschaltet.

Für die „Schulstunde der Wintervögel“ vom 10. bis 14. Januar bietet die NAJU auf www.NAJU.de/sdw Zählkarten, eine neue Broschüre mit Aktionsideen für Lehrende und einen Wettbewerb zu „Spuren im Schnee“ für Kindergruppen und Schulklassen an. Die Zählergebnisse der Kinder fließen ebenfalls in die NABU-Auswertung ein.

Infos zur Aktion unter www.stundederwintervoegel.NABU-Sachsen.de

Herzlichst, Euer Zukunftsgärtner(n)- Team

Der Zukunftsgarten wird finanziert durch den Europäischen Sozialfonds, mit Mitteln des Freistaat Sachsens und Eigenmitteln der Stadt Borna.



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