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Der Schachbrettfalter im Zukunftsgarten – Foto: Julia Langer
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Der Schachbrettfalter im Zukunftsgarten – Foto: Julia Langer

Der Schachbrettfalter (Melanargia galathea) gehört zu den bekanntesten Tagfaltern Europas. Seinen Namen verdankt er dem auffälligen schwarz-weißen Flügelmuster, das an ein Schachbrett erinnert. Besonders im Sommer ist er auf blütenreichen Wiesen leicht zu entdecken, wie bei uns im NABU Zukunftsgarten!

Aussehen

Der Schachbrettfalter erreicht eine Flügelspannweite von etwa 37 bis 52 Millimetern. Die Oberseite der Flügel zeigt ein kontrastreiches Muster aus schwarzen und weißen Feldern. Die Unterseite ist heller und besitzt braune Zeichnungen, die dem Falter beim Ruhen eine gute Tarnung bieten (siehe Foto).

Lebensraum

Der Falter lebt vor allem auf blütenreichen Wiesen, Magerrasen, Waldrändern und Böschungen. Besonders wohl fühlt er sich auf sonnigen, wenig gedüngten Flächen mit vielen Wildblumen und Gräsern. In Deutschland ist er weit verbreitet.

Nahrung

  • Raupen: ernähren sich von verschiedenen Süßgräsern.
  • Erwachsene Falter: saugen Nektar an Disteln, Flockenblumen, Skabiosen und anderen Blütenpflanzen.

Lebensweise

Die Flugzeit liegt hauptsächlich zwischen Juni und August. Das Weibchen legt seine Eier nicht direkt auf Pflanzen, sondern lässt sie häufig im Flug auf Gräser fallen. Die Raupen überwintern und entwickeln sich erst im folgenden Frühjahr weiter. Pro Jahr entsteht nur eine Generation.

Gefährdung und Schutz

Der Schachbrettfalter gilt in Deutschland derzeit nicht als stark gefährdet. Dennoch gehen seine Lebensräume durch intensive Landwirtschaft, häufiges Mähen und Düngung zurück. Der Erhalt artenreicher Wiesen und eine späte Mahd helfen, diese schöne Schmetterlingsart zu schützen.

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